Delawares Legislatur hat sich mit umfassender Gesetzgebung gegen Kryptowährungs-Geldautomaten gewandt, die diese Automaten im First State vollständig eliminieren würde. Das Hausgesetz 441, das den legislativen Prozess vorangetrieben hat, stellt einen der umfassendsten Kryptogeldautomaten-Verbote dar, die von einem US-Bundesstaat versucht wurden, und zielt darauf ab, was Gesetzgeber als zunehmend von kriminellen Netzwerken ausgenutzte Infrastruktur charakterisieren.

Die überparteiliche Gesetzgebung, gesponsert von Repräsentantin Cyndie Romer und Senator Spiros Mantzavinos, würde die Installation, den Besitz und den Betrieb aller Kryptowährungs-Kioske in Delaware verbieten. Dieser umfassende Ansatz unterscheidet sich erheblich von Regelungsrahmen anderer Bundesstaaten, die sich typischerweise auf Lizenzanforderungen oder verbesserte Verbraucherschutzmassnahmen konzentrieren, anstatt auf ein absolutes Verbot.

Die Begründung der Gesetzgeber konzentriert sich darauf, dass Kryptogeldautomaten zu dem werden, was sie als bevorzugte Werkzeuge für Betrüger beschreiben, die anfällige Verbraucher anvisieren. Im Gegensatz zu traditioneller Bankinfrastruktur funktionieren diese Automaten häufig mit minimaler Identitätsprüfung und können schnelle, unwiderrufliche Kryptowährungstransaktionen erleichtern, die Strafverfolgungsbehörden schwer zu verfolgen oder wiederherzustellen finden. Die Automaten sind besonders problematisch bei Romance-Scams, gefälschten Investitionsschemen und Tech-Support-Betrug geworden, bei denen Opfer angewiesen werden, Bargeld an diesen Kiosken in Kryptowährungen umzuwandeln.

Delawares aggressiver Standpunkt spiegelt breitere Bedenken zur Aufsicht über Kryptogeldautomaten wider, die in mehreren Rechtsprechungsbereichen entstanden sind. Bundesregulierer haben die Rolle der Automaten bei der Erleichterung von Geldwäsche und Betrug vermerkt, während Verbraucherschutzbehörden steigende Beschwerdevolumina im Zusammenhang mit Kryptokiosk-Transaktionen dokumentieren. Die Automaten berechnen typischerweise Gebühren zwischen 10% und 25% pro Transaktion, was profitable Einnahmequellen für Betreiber schafft und gleichzeitig begrenzte Verbraucherschutze im Vergleich zu traditionellen Finanzdienstleistungen bietet.

Der legislative Schub erfolgt, während sich die Bereitstellung von Kryptogeldautomaten in den USA schnell ausgebreitet hat, mit Tausenden von Automaten, die jetzt in Convenience-Läden, Tankstellen und Einkaufszentren betrieben werden. Diese Kioske ermöglichen es Nutzern, Kryptowährungen gegen Bargeld zu kaufen oder digitale Vermögenswerte gegen physische Währung zu verkaufen, was Befürworter als wesentliche Finanzinfrastruktur für die unbankisierte Bevölkerung argumentieren. Kritiker hingegen argumentieren, dass die Automaten hauptsächlich illegale Aktivitäten erleichtern, anstatt legitime Finanzinklusions-Ziele zu verfolgen.

Branchenbetreiber sehen sich einer komplexen Regelungslandschaft gegenüber, da verschiedene Bundesstaaten unterschiedliche Ansätze zur Aufsicht über Kryptogeldautomaten verfolgen. Während einige Rechtsprechungen Lizenzverpflichtungen für Geldtransmitter und Transaktionsmeldepflichten eingeführt haben, stellt Delawares vorgeschlagenes totales Verbot den restriktivsten Ansatz dar, der bisher versucht wurde. Die Gesetzgebung würde Betreiber aller bestehenden Kryptogeldautomaten effektiv dazu verpflichten, ihre Operationen einzustellen und ihre Automaten von Delaware-Standorten zu entfernen.

Der Fortschritt des Gesetzentwurfs durch Delawares Legislatur signalisiert zunehmende Prüfung auf Staatsebene von Kryptowährungs-Infrastruktur, die außerhalb traditioneller Bankrahmen funktioniert. Verbraucherschutzgruppen haben ähnliche Maßnahmen unterstützt und argumentieren, dass Kryptogeldautomaten überproportional ältere und finanziell anfällige Bevölkerungsgruppen schädigen, die zu Zielen für ausgefeilte Betrugsschemata werden. Strafverfolgungsbehörden haben Fälle dokumentiert, in denen Opfer Tausende von Dollar durch Kryptogeldautomaten-Transaktionen verloren, die nicht rückgängig gemacht oder wiederhergestellt werden konnten.

Was dies für das breitere Kryptowährungs-Ökosystem bedeutet, geht über Delawares Grenzen hinaus. Die staatliche Zersplitterung der Regulierung schafft operative Herausforderungen für Kryptogeldautomaten-Netzwerke und kann beeinflussen, wie andere Rechtsprechungen ähnliche Aufsichtsfragen angehen. Die Delaware-Gesetzgebung könnte als Vorlage für andere Bundesstaaten dienen, die umfassende Beschränkungen für Kryptogeldautomaten in Betracht ziehen, besonders während Bundesregulierer weiterhin breitere Aufsicht der Kryptowährungs-Infrastruktur evaluieren. Erfolg oder Misserfolg von Delawares Ansatz wird wahrscheinlich ähnliche legislative Bemühungen anderswo beeinflussen, was dieses relativ kleine Bundesstaat-Politikexperiment für die zukünftige Aufsichtsregelung der gesamten Kryptogeldautomaten-Industrie signifikant macht.

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